da kann ich Hedda nur voll und ganz zustimmen. Hatte Freitag schon einen Kommentar zu den Quellen "Schallers Gesundheitsbriefe" und "naturalnews" geschrieben, der aber leider von meinem Browser verschluckt wurde. Vielleicht noch ein paar Punkte zur Ergänzung:
Erstens stecken hinter den erwähnten Blogs und Webseiten, wie Hedda schon schrieb, genauso finanzielle Interessen, die sich wohl kaum von jenen der Pharmaindustrie unterscheiden. Zeigt sich in den eingeblendeten Werbebannern für Nahrungsergänzungspräparate, Entgiftungskuren und Büchern zur Krebstherapie mit Beerenobst. Schallers Gesundheitsbriefe werden bspw. von einer Schweizer Marketingfirma betrieben. Hört sich nur immer so schön an, wenn da von Natur, Ganzheitlichkeit und was weiß ich geschrieben wird, viel sympathischer als diese kalte, unpersönliche "Schulmedizin" mit ihren Studien (wer heilt hat recht!!) Die könnten niemals Profitinteresse haben! Wenn man also bspw. Vorträge von Medizinern für Pharmakonzernen kritisiert, sollte man diese Tatsache fairerweise auch erwähnen.
Zweitens sind die Argumente in den verlinkten Beiträgen schwach, im Endeffekt Verschschwörungstheorie und Schüren von Angst. Ein paar Reizworte wie Pharmaindustrie. Impfschaden und korrupte Regierung und schon läuft die Maschinerie der Impfgegner. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Rolle von Dr. Dalbergue. Wird in folgendem Beitrag mal ein bisschen durchleuchtet (der übrigens noch Links zu zwei aktuelleren Studien zu HPV Impfungen enthält):
Die Recherchen ergeben, dass Dr. Dalbergue vermutlich nie für den Gardasil Hersteller Merck gearbeitet hat, jedoch für eine Vertriebsfirma, die von Merck aufgekauft wurde. Im Zuge dieses Kaufs wurden viele Mitarbeiter der Vertriebsfirma entlassen. Man könne folglich annehmen, dass Dalbergue wahrscheinlich nie Einblicke in die Produktentwicklung und -erforschung hatte, jedoch großen Anreizen gegen Merck zu schiessen ausgesetzt war.
was jetzt genau? Dass der Autor angibt, in diversen Bereichen der Pharmaindustrie tätig gewesen zu sein? Dass er sich für evidenzbasierte Medizin ausspricht? Dass er sich für eine vernünftige Kooperation zwischen Industrie, Forschung und Behörden ausspricht? Ich würde ihm aber ankreiden, dass er die Quellen seiner Recherchen über Dr. Dalbergue nicht detailliert darlegt. Ansonsten wirkt der Beitrag auf mich ein bisschen bescheidener als die Wahrheitsverkündungen in einschlägigen Foren der Verschwörungstheoretiker und Impfgegner, wenn auch der Ton natürlich ein bisschen flapsig ist.
Und generell: Ja, im Gesundheitssystem läuft sicherlich einiges falsch. Im Allgemeinen vertraue ich aber tatsächlich einer wissenschaftlichen Medizin deutlich mehr als dieser ganzen Alternativszene, die Natriumchlorit, kolloidales Silber oder hochkonzentrierte Vitaminpräparate gegen sämtliche Krankheiten von AIDS bis Krebs propagiert, von Homöopathie ganz zu schweigen. Dass in Studien Fehler unterlaufen, dass unabhängige Forschung stärker gefördert werden muss, dass Forscher unter Publikationsdruck stehen, dass Studien gelegentlich gekauft werden, möchte ich damit gar nicht abstreiten. Im Großen und Ganzen funktioniert das System der wissenschaftlichen Qualitätskontrolle jedoch. Deshalb gewichte ich die Studien zu den HPV Impfstoffen stärker als Beiträge der Impfgegner. Aber das ist ja auch nur meine Meinung
Zitatwas jetzt genau? Dass der Autor angibt, in diversen Bereichen der Pharmaindustrie tätig gewesen zu sein?
Das könnte - so ganz nebenbei - jeder von sich behaupten.
ZitatDass er sich für evidenzbasierte Medizin ausspricht?
Darf er doch...
ZitatDass er sich für eine vernünftige Kooperation zwischen Industrie, Forschung und Behörden ausspricht?
Auch das darf er. Finde ich sogar gut, wenn es denn überhaupt machbar und vernünftig sein kann...
ZitatIch würde ihm aber ankreiden,dass er die Quellen seiner Recherchen über Dr. Dalbergue nicht detailliert darlegt.
Genau DAS meine ich. Es ist schlichtweg das, was mir vorgeworfen wird. Wenn man jedoch einmal in Ruhe etwas über Dr. Dalbergue recherchiert (seriös recherchiert), dann kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. Das Gleiche gilt übrigens auch für Dr. Diane Harper, die ebenfalls entscheidend an der Entwicklung von Gardasil beteiligt war und mitlerweile ihr Wissen erleichtert, indem sie mit der Wahrheit an die Öffentlichkeit geht.
ZitatAnsonsten wirkt der Beitrag auf mich ein bisschen bescheidener als die Wahrheitsverkündungen in einschlägigen Foren der Verschwörungstheoretiker und Impfgegner, wenn auch der Ton natürlich ein bisschen flapsig ist.
Ich denke, Du polarisierst da jetzt sehr. Nicht alles was Gardasil-kritisch ist, hat direkt mit Verschwörungstheorien und Impfgegner zu tun. Was meinst Du denn mit "flapsigen Ton"?
ZitatUnd generell: Ja, im Gesundheitssystem läuft sicherlich einiges falsch. Im Allgemeinen vertraue ich aber tatsächlich einer wissenschaftlichen Medizin deutlich mehr als dieser ganzen Alternativszene, die Natriumchlorit, kolloidales Silber oder hochkonzentrierte Vitaminpräparate gegen sämtliche Krankheiten von AIDS bis Krebs propagiert, von Homöopathie ganz zu schweigen.
Die von Dir sogenannte "Alternativszene" beinhaltet aber wesentlich mehr, als das, was Du aufzählst. Die alternative Medizin ist meiner Meinung nach leider sehr in Vergessenheit geraten. Früher mussten sich die Menschen auch helfen. Das ging durchaus mit den Kräften, die in der Natur vorhanden waren. Es muss nicht immer gleich Chemie sein. Trotzdem gibt es in der modernen Medizin natürlich auch sehr wirksame Präparate und Methoden, die es früher nicht gab und für die jeder dankbar sein sollte. Ich male da nicht so schwarzweiß, wie Du es tust. Es gibt mehr als nur zwei Farben auf dieser Welt...
ZitatDass in Studien Fehler unterlaufen, dass unabhängige Forschung stärker gefördert werden muss, dass Forscher unter Publikationsdruck stehen, dass Studien gelegentlich gekauft werden, möchte ich damit gar nicht abstreiten.
DAS ist ja mal ne Aussage!
ZitatIm Großen und Ganzen funktioniert das System der wissenschaftlichen Qualitätskontrolle jedoch. Deshalb gewichte ich die Studien zu den HPV Impfstoffen stärker als Beiträge der Impfgegner. Aber das ist ja auch nur meine Meinung
Genau. Und Du weißt, dass Einige das durchaus anders sehen...
ZitatGrüße!
Der Blumenkohl
LG Schweini
http://www.warzenschwein.bplaced.net - "Menschen mit einer neuen Idee gelten solange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat." (Mark Twain)
Die meisten Gardasil Gegner sind auch häufig gegen alle anderen Impfungen.. Man spricht immer von Nebenwirkungen etc aber alle Impfungen egal ob aktive oder passive können Nebenwirkungen hervorrufen. wir haben leider keine Alternative. Gäbe es explizit eine therapeutische Impfung dann würden wir den nehmen. haben wir leider nicht deshalb müssen wir es mit Gardasil probieren. Ich habe noch zwei gute Gründe welche noch nicht hier im thread erwähnt wurden. Grund 1: Nach einer natürlichen Infektion bilden sich sehr wenige Antikörper gegen HPV im Blut. Durch Gardasil kann man den Antokörpertiter um das mehr Fache erreichen. Grund 2: Die schon ohne hin wenigen Antikörper nach einer natürlichen Infektion nehmen mit der Zeit stark ab.. Die Antikörper welche durch Gardasil produziert werden bleiben hingegen deutlich länger bestehen.
Dies sollte ebenfalls für eine effektive Heilung beitragen.
Ich bin gespannt und werde euch auf dem laufenden halten, wie die Impfung bei mir anschlägt. Mal sehen also - Wenn ich in 6 Monaten immernoch hier rum gurke und behandle, dann hat sie wohl nicht auisreichend geholfen, ich jedem anderen Fall werde ich den Stand der Dinge kundtun.
Ich drück Dir ganz doll die Daumen und möchte Dich bitten, in jedem Fall uns hier auf dem Laufenden zu halten und am Ende auch einen Erfolgsbericht zu schreiben.
Zitat von LichtIch bin gespannt und werde euch auf dem laufenden halten, wie die Impfung bei mir anschlägt. Mal sehen also - Wenn ich in 6 Monaten immernoch hier rum gurke und behandle, dann hat sie wohl nicht auisreichend geholfen, ich jedem anderen Fall werde ich den Stand der Dinge kundtun.
Nach knapp 2 Wochen Behandlungspause sieht es bis jetzt so aus:
Dort wo ich mit Erfolg behandelt habe kommt auch gerade nix mehr raus. (Eichel und Vorhautbereich)
Dachte sogar schon ich wäre ganz sauber, da habe ich mich mal ganz sachte komplett rasiert und noch ein paar im Schamhaarbereich gefunden. Also mal sehen. Behandeln und hoffen.
ich wollte auch berichten, wie es mir nach der Impfung ging. Ich habe meine 3. Impfung vor genau 12 Monaten gehabt. Ich habe aber weiterhin mal hier mal dort eine kleine Warze bekommen, die ich dann sehr schnell mit der WSM weggeätzt habe, irgendwann hat es mich so genervt, dass ich den Genitalbereich im August ca. 7-8 Wochen mit der WSM behandelt habe, aber nur dort, den Po habe ich nie mit der WSM behandelt. Ab dem 3.11. habe ich mit Veregen angefangen. Ich habe mit der Behandlung im Po-Bereich begonnen, einfach um die Wirkung von Veregen auszuprobieren, da ich dachte, dass dort nichts ist. Aber ich habe schon bei vielen hier im Forum gelesen, dass man den PO immer mibehandeln sollte. Und siehe da, nach ca. 5 tagen haben sich sehr viele Schläfer gezeigt, so ca. 30 Stück, die sind dann nach weiteren 5-6 Tagen abgefallen. Alles hat genässt und schrecklich gejuckt, es haben sich kleine rote nässende Pickelchen gebildet (vielleicht Bläschen), aber es gab keinen zweiten Schub! Ich habe dann trotzdem noch ca. 3 Wochen nachbehandelt, die Haut wurde rissig und nässte ständig, es hat fürchterlich gejuckt, aber es kamen keine weiteren Schläfer dazu. Danach habe ich mit der Behandlung im Genitalbereich Stück für Stück begonnen, nicht den gesamten Bereich auf einmal, da die Reaktion am Po schon so häftig war, dass ich Angst hatte. Es hat schon nach der ersten Behandlung genässt und gejuckt, alles hat sich entzündet, aber es kamen keine Schläfer. Das hat mich sehr gewundert, aber ich erkläre es damit, dass ich den Intimbereich davor mit der WSM behandelt habe. Ich weiß zwar nicht, woran es lag, dass ich keine weiteren Schläfer bekommen habe, ich habe insgesamt 2 Monate mit Veregen behandelt, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Impfung tatsächlich die Weiterverbreitung der Viren auf die neuen Wunden verhindert hat... oder habe ich nur zu kurz behandelt? Was denkt ihr dazu?
Ich denke, ich werde meinen Po est behandeln, wenn da etwas zu sehen ist. Solange ich nichts sehe, werde ich den nicht anfassen. Mein Po ist heilig und kacken ist absoluter Lifestyle.
Was ich oder wie denken ist jedoch Zweitrangig, Hautptsache ist, dass es DIR besser geht alte Socke!
Ich hab noch nie mein Po behandelt. Ich hab allerdings den Arzt jedesmal gefragt ob da auch was zusehen ist. Jedesmal hat er es verneint. ich würde meinen Hintern auch nur behandeln wenn ich da was sehen würde. wir gehören übrigens zu den 1% bei denen sich genitalwarzen entwickeln.. wir sollten lotto oder so spielen..
Ich war schon bei sooo vielen Ärzten, keiner von dene hat die Warzen gesehen, ich musste immer direkt daruf hinweisen. Selbst dann meinten einige, dass es keine Warzen seien. Ich schätze, dass es viel mehr Menschen mit Warzen gibt, nicht bei jedem entwickeln sie sich zu einem Beet, sondern bleiben dann einzeln da. Bei einigen verschwinden sie auch von alleine, wie bei einer Freundin von mir. Ich denke, dass die Dunkelziffer sehr hoch ist.
@Doom: Wenn Du Dich mal vorne und dann hinten rasiert hast, fürchte ich, dass diese dort auch zu 100% sitzen. Ich wüsste sonst nicht, warum ich hinten welche habe. Mich hat ja ein Arzt mal gefragt ob ich schwul sei Ne ne....das kommt vom scheiss rasieren.
Auch wenn das nicht mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun hat:
Das kommt nicht unbedingt vom Rasieren, sondern ist die Folge einer ganz normalen Schmierinfektion. Das Virus kann sich problemlos im Intimbereich ausbreiten. Die Bedingungen "da unten" sind einfach perfekt. Und gerade am After gibt es oft gereizte Hautstellen, in das es perfekt eindringen kann...
LG Schweini
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Jetzt habe ich denke ich eine in meiner Poperze bei abwischen ertastet. Ich kann sie nicht sehen oder fotografieren. Aber da ist ein mini Hubbel. Das ist der worst Case. Das wars. Ich werde da aber estmal nix dran machen, es sei denn es werden mehr.