die Autokorrektur ist eine tolle Erfindung, dennoch darf man sich nicht darauf verlassen, dass sie immer im Interesse des Nutzers handelt. Deshalb sollte man den geschriebenen Text anschließend noch einmal lesen, um sicherzugehen, dass er wirklich verständlich ist. Dann kommt es auch nicht zu ungewollten Darmverschlüssen
Zu deinem Kommentar und deinen Fragen:
Man muss immer gut abwägen, ob ein invasiver Eingriff, ob nun mit Elktrokauter, Vereisung, Skalpell oder womit auch immer, wirklich sinnvoll ist. Das mag der Fall sein, wenn der Befall mit FW wirklich enorm ist und der Körper mit dem alleinigen Einsatz von Cremes heillos überfordert ist. Somit würde man ihm die Viruslast nehmen, und mit einer FW-bekämpfenden Nachbehandlung (Aldara, Veregen,...) sähen die Erfolgschancen wesentlich besser aus.
Die alleinige invasive Behandlung ist selten allein erfolgreich, da ja nur die sichtbaren FW entfernt werden können. Die infizierten Hautstellen, an denen noch keine FW entstanden sind, bleiben und können also weiter fröhlich FW bilden. Außerdem entstehen mehr oder weniger große Wunden, die wiederum anfälliger für eine (Neu)Infektion mit dem Virus sind. Oft wird der Virus auch durch die Behandlung an sich (z.T. großflächig) verbreitet, weil bei der Zerstörung "Warzenpartikel" an die umliegende Haut verteilt werden. Und davon abgesehen sind solche Eingriffe auch oft mit viel Stress und Schmerz verbunden, was die Effektivität des Immunsystems senken mag. All diese Aspekte erklären die hohen Rezidivraten, d.h., die Wahrscheinlichkeit, dass nach der Behandlung wieder FW auftreten. Es werden nämlich nur die Symptome der Erkrankung behandelt (die Warzen) und nicht die Ursache (der Virus).
Dennoch können diese Eingriffe als alleinige Maßnahme auch Erfolge mit sich bringen. Das ist laut den Quoten und nach dem, was sich hier so im Forum lesen lässt, aber eher selten.
Bei deiner Frage sprichst du von Vereisung innerer analer Feigwarzen? Das ist keine gängige Methode, soweit ich weiß. Und das großflächige Einsprühen mit flüssigem Stickstoff oder Ähnlichem.... ... das geht gar nicht! Es würden große Wunden entstehen! Deshalb wird Kryotherapie immer nur punktuell, also direkt auf der Warze, angewendet. Fang bloß nicht an, mit irgendwelchen Vereisungsmitteln herumzuexperimentieren
Daß Immunsystem kann gegen Hpv Antigene herstellen, was es bei einer Infektion auch macht. Aber: das Immunsystem erkennt oftmals das Virus nicht an weil das Virus sich gut verstecken kann. Ausserdem bildet der Körper oftmals zu wenige Antigene weshalb die Warzen die Chance haben sich zu vergrößern und beetförmig werden.
Das eine hat mit den anderen nichts zu tun! Klar macht die OP nur sichtbare warzen weg aber dadurch wird der virussatz ja auch gesenkt. Aber das Virus vermehrt sich trotzdem weiter in so genannten Wirtszellen. Das bei einer Operation unbetroffenes Gewebe kontaminiert wird ist höchstwahrscheinlich. Trotzdem bei Entfernung der warzen wird der virussatz verringert aber man kann ja nichts gegen die Vermehrung.im.organismus tuen. Dafür ist das Immunsystem zuständig, damit es erfolgreich bekämpfen.kann muss:
1. Mehr Antigene produziert werden 2. Virussatz gering sein damit das Immunsystem eine Chance hat.
ZitatDaß Immunsystem kann gegen Hpv Antigene herstellen, was es bei einer Infektion auch macht.
Das steht wo?
ZitatAber: das Immunsystem erkennt oftmals das Virus nicht an weil das Virus sich gut verstecken kann.
Korrekt. Und damit haben wir doch ein Problem, nicht wahr?
ZitatAusserdem bildet der Körper oftmals zu wenige Antigene weshalb die Warzen die Chance haben sich zu vergrößern und beetförmig werden.
Der Körper bildet keine "Antigene". Das Immunsystem kann einen Eindringling als gefährlich einstufen und dementsprechend reagieren.
ZitatKlar macht die OP nur sichtbare warzen weg aber dadurch wird der virussatz ja auch gesenkt.
Wie durch jede andere Behandlung auch.
ZitatDas bei einer Operation unbetroffenes Gewebe kontaminiert wird ist höchstwahrscheinlich.
Nicht höchstwahrscheinlich, sondern möglich. Nicht gut, oder?
ZitatTrotzdem bei Entfernung der warzen wird der virussatz verringert aber man kann ja nichts gegen die Vermehrung.im.organismus tuen. Dafür ist das Immunsystem zuständig, damit es erfolgreich bekämpfen.kann muss:
Wie hoch ist denn die Dichte des Viruses dort wo Warzen sind und dort, wo der Virus in der Haut sitzt und noch keine Feigwarzen produziert hat?
Zitat1. Mehr Antigene produziert werden
Es gibt keine "Antigene". Die Viren müssen a) vom Immunsystem erkannt und b) als bedrohlich eingestuft werden. Dann muss das Immunsystem c) "fit" genug sein, um "den Kampf aufzunehmen".
Zitat2. Virussatz gering sein damit das Immunsystem eine Chance hat.
Der "Virussatz" wird gering, wenn das Immunsystem das Virus als bedrohlich empfindet und bekämpft. Das geht auch ohne OP.
Eine OP ist meines Erachtens nur dann erforderlich, wenn der Befall extrem stark ist und/oder wichtige medizinische Gründe vorliegen.
Außerdem frage ich mich gerade, warum diese grundlegenden Dinge hier gerade in "innere Feigwarzen" diskutiert werden.
LG Schweini
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