Ich habe Folgendes bereits unter Menstruation und WSM gepostet. Da ich das aber als sehr nützlich erachte, dachte ich mir, dass das Thema eigentlich einen eigenen Thread verdient. Deswegen hier nochmals die Menstruationstasse beschrieben:
Ich bin per Zufall (über eine Kollegin) auf die Idee gekommen, eine Menstruationstasse zu verwenden. Zunächst wollte ich mit dem Versuch noch warten, da ich die Tasse das erste mal fast nicht mehr demontieren konnte. Somit dachte ich, dass ich mehr Läsionen verursache. Jedoch dachte ich dann, dass ich mit den Tampons sicher auch Schäden anrichten kann ... Also habe ich doch noch einen Versuch gewagt.
Und zwar habe ich ich zuerst eine von Ladycup gehabt. Da habe ich jedoch den Stiel immer gespürt und ich musste sie schnell weider rausnehmen. Nun habe ich eine von Meluna mit einem Kügelchen zum Greifen. Die Entfernung war diesesmal auch garnicht mehr schwierig. Dieses Modell scheint für mich gut zu passen. Es gibt sie aber auch noch mit Ring zum Greifen und für geübte Anwenderinnen ohne etwas. Von Meluna gibt es auch noch verschiedene Stärken des speziellen Materials (ist kein Silikon fühlt sich aber ähnlich an).
Die Vorteile:
-Die Tasse kann ausgekocht werden und somit könne Keime gut abgetötet werden. -Die Scheide wird nicht so ausgetrocknet durch Zusatzstoffe wie Bleichmittel und somit wird die Haut geschont. Sprich, die Haut wird auch weniger rissig. -Viren und Bakterien können fast nicht haften, da die Oberfläche der Tasse zu glatt ist. -Der Cup kann bis zu 12h drin gelassen werden. Die Behandlung mit der WSM ist also sehr gut planbar so (also natürlich nur, wenn die Tage nicht zu stark sind). -Es kann KEIN septischer Schock entstehen, wenn er zu lange drin bleibt. -Kosten und Umwelt werden geschont.
Somit habe ich das Gefühl, dass die Tasse sehr gut geeignet ist, wenn man FW hat (und auch wenn man die WSM) anwendet.
Klingt irgendwie kompliziert. Hab ich auch noch nie was von gehört.
Aber schön das du begeistert davon bist. Ich bleib lieber bei Tampons.
Ich hab schon soviel umgestellt in meinem leben und ich finde man ist eh schon total eingeschränkt, da will ich nicht übertreiben. Aber anderen Frauen sagt das vielleicht zu und sie probieren es aus.
Ich war ehrlichgesagt auch sehr erstaunt, dass dies so wenig bekannt ist! Wenn man das Handling etwas beherrscht ist es nämlich wesentlich unkomplizierter und schonender als Tampons (und es geht ja auch eine Weile, bis man das Handling mit Tampons beherrscht). Man spart auch enorm Kosten, schont die Umwelt und den eigenen Körper.
Ich kann jedoch gut verstehen, dass jetzt die Umstellung für so etwas nicht auch noch für jeden passt... Es muss ja wirklich sonst schon sehr viel anders gehandhabt werden...
Ich hab mir auch eine Ladycup gekauft, da Tampons während der Tage ja wirklich enorm austrocknen und die Schleimhäute schädigen. Allerdings hab ich das letzte Mal extreme Schmerzen bei herausnehmen gehabt, weil die FW entzündet waren. Also von mir nur zu empfehlen, wenn keine Entzündung vorliegt. Ich behandle nicht mit der WSM, daher kann ich dazu nicht viel sagen. Aber generell gebe ich dir recht, dass man versuchen sollte seine Schleimhäute zu schonen. Was mir dabei auch hilft sind diese Ellen Tampons mit Milchsäurebakterien oder Vagiflor/Vagisan.
du hast von den Ellen Tampons noch nie gehört? Sie sind recht teuer, aber ich finde man merkt nach einiger Zeit, dass sie der Scheidenflora sehr helfen. Die Tampons haben einen Kern in dem natürliche Milchsäurebakterien enthalten sind, genauso wie in der Scheide. Mit Wärme werden diese aktiviert und und wandern vom Kern in die Schleimhäute der Scheide. Dadurch wird die natürliche Flora aufrechterhalten. Eine Menstruationstasse ist hier sicherlich die günstigere Variante, aber eben wegen FW am Eingang nicht gerade schmerzfrei. Also mir haben die Ellen Tampons sehr geholfen. Aber sie sind wie gesagt teuer und man bekommt sie nicht überall. Ich kaufe sie mir meistens im DM Markt.
Hallo zusammen ich hatte auch einige Zeit die Menstruationstasse (Ladycup) benutzt. Aber seit den Feigwarzen habe ich irgendwie überhaupt keine Lust mehr darauf. Es gibt noch eine günstigere scheidenmillieufreundliche Möglichkeit und zwar gar nichts zu nehmen. Ich habe gelesen, dass es afrikanische Frauen gibt, die das so machen. Das Blut fliesst nur wenn man auf Toilette geht. Bei mir klappt das eigentlich ganz gut ausser an den ersten zwei Tagen, da müsste ich zu häufig auf die Toilette, damit es klappen würde. Dann benutze ich meistens Tampons, vor allem auch für die Nacht. Nachher nicht mehr,ausser ich gehe länger in den Ausgang oder so. Man muss sehr gut auf den Körper hören und wenn man merkt, dass es fliessen will sofort auf die Toilette können.
ich finde das sehr witzig. Das gleiche habe ich auch gelesen. Toller Nebeneffekt dabei, man trainiert zusätzlich die Beckenboden Muskulatur. Es gibt sogar einen Stamm bei dem die Frauen so gut die Muskulatur trainiert haben, dass sie bei Bedarf das Blut ablassen können. Aber ich gebe dir auch Recht was die ersten Tage angeht. Da kommt bei mir auch sehr viel Blut. Aber interessant, dass es auch andere Möglichkeiten gibt.
Ich habe soeben etwas über die Reinigung des Mens-Cups gelesen. Und zwar weil ich immer Kalkablagerungen drauf hatte nach dem Auskochen. Nun wird empfohlen, dem Wasser einen Schuss Essig und etwas Salz beizufügen. Tatsächlich, der Cup sieht wie neu aus. Ebenso denke ich, dass dies ja super ist, da das ja wesentliche Bestandteile der WSM sind. Ich nutze den Cup nun mit einem noch besseren Gefühl.