Nun gehöre ich leider seit ca. drei Wochen ebenfalls zu den Warzengeplagten.... Wie bei den meisten hier habe auch ich die erste gefühlte Warze als Pickel abgetan. Habe mich erst gewundert, als ich auf der genau gegenüberliegenden Stelle plötzlich auch einen "Pickel" hatte.... Bin dann zu meiner Gynäkologin, die meinen Verdacht bestätigte. Ich bekam Veregen, aber nutzte diese nur zwei Tage, da ich direkt auf die WMS gestossen bin und mir diese Variante einfach logischer erschien.... Nun behandel ich seit ca. 10 Tagen und es sind schon einige Schläfer aufgetaucht. Die Warzen und Schläfer haben sich weiss verfärbt und sind auch berührungsempfindlich. Ich lese hier immer davon, dass sich Warzen entzünden und kann mir darunter nichtsvorstellen. Muss ich mir die Entzündung wie einen beispielsweise entzündeten Pickel vorstellen ( rot und etwas geschwollen), oder zählt meine Reaktion ( weiss und schmerzempfindlich) ebenfalls schon zu einer entzündlichen Reaktion? Ich würde einfach gerne wissen, ob diese Symptome schonmal ein Zeichen dafür sind, dass die WMS bei mir anschlägt....oder ob die Weissverfärbung einfach nur eine Reaktion auf den Essig ist.... Fragen über Fragen.....und ich freue mich über eure Antworten!
Du hättest auch ebenso mit Veregen weiterbehandeln können. Natürlich spricht aber auch nichts gegen die WSM. Ob deine Warzen jetzt einen weißen Belag haben oder rot und geschwollen sind ist egal. Das kann man getrost beides als Reaktion bezeichnen. Die berührungsempfindlichkeit ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen. Das ist eine entzündliche Reaktion. Solltest du weitere Fragen haben - einfach stellen. Manchmal dauert es ein wenig bis sie beantwortet wird da nicht jeder User mit jeder Methode Erfahrung hat.
Vielen Dank für Deine Antwort! Die beruhigt mich doch schonmal!
Wahrscheinlich hätte ich wirklich mit Veregen weiter behandeln können, aber ich war wie soviele hier total unsicher nach meinem Arztbesuch....meine Ärztin war sehr nett, aber hatte nicht wirklich Ahnung von dieser Sache. Ironischerweise arbeite ich selber beim Urologen und "kenne" Condylome daher. Habe mich aber persönlich nie weiter damit beschäftigt und wusste lediglich, wie hartnäckig die sein können...
Und in dieser anfänglichen Panik war ich der Meinung, dass eine "natürliche" Methode mich höchstwahrscheinlich sanfter zum Erfolg führt, als mir wohlmöglich jahrelang ( so mein Eindruck in der Praxis) Chemie auf die Haut zu schmieren. Allerdings muss ich sagen, inzwischen bin ich etwas entspannter, was hauptsächlich mit diesem tollen Forum zu tun hat!! Aber nun habe ich begonnen und werde es weiter probieren mit der WSM. Irgendwie glaube ich daran, dass es die beste Methode für mich ist....ich hoffe es bestätigt sich auch ?
Die Erfolge der WSM sind nicht von der Hand zu weisen. Da gebe ich dir recht. Und wenn du dich mit der WSM besser fühlst spricht absolut nichts dagegen diese auch anzuwenden. Im übrigen ist Veregen keine Chemie. Das ist schlicht und ergreifend Grüner Tee. Hier im Forum auch als GTV bekannt.
Aber egal ob Veregen oder WSM, sanft wird das Ganze mit Sicherheit nicht und du wirst das ein oder andere mal die Zähne zusammenbeißen müssen. Damit will ich dir aber keine Angst machen. Das liest sich jetzt schlimmer als es ist.Nebenwirkungen hat halt jede Behandlungsmethode. Das wichtigste bei der Behandlung ist Konsequenz und Durchhaltevermögen. Und natürlich den Kopf oben zu behalten. Das Thema hat es nun mal an sich daß es für viele eine psychische Belastung ist. Manchmal bekommt man halt so seine Zweifel während der Behandlung und denkt sich es geht nicht mehr. Sollte diese Phase bei dir auch kommen darfst du dich davon aber nicht verunsichern lassen. Wenn dir aber mal danach sein sollte deinen Frust rauslassen zu müssen weißt du ja wo du uns findest.
Und nach deiner erfolgreichen Behandlung wirst du merken daß du aus der ganzen Geschichte unheimlich viel für dich mitnehmen kannst. Da spreche ich dann aus Erfahrung.
Naja....ich bin ja noch in der Findungsphase! Vielleicht kombiniere ich das auch, habe ja gelesen, dass das auch bei vielen gut geholfen hat.
Im Moment bin ich noch relativ optimistisch, liegt aber wahrscheinlich auch einfach nur daran, dass ich mich noch nicht Monate damit rumschlage...frag mich in drei Monaten nochmal... Aber irgendwas tut sich ja scheinbar schon, wie auch immer das jetzt weitergeht.
Ich bin jedenfalls heilfroh, dass ich hier gelandet bin, ansonsten hätte es gut sei können, dass ich durchgedreht wäre kurz nach der Diagnose.... Aber so habe ich doch Hoffnung dass alles gut wird!