ich habe seit gut 3 Monaten Feigwarzen. In den ersten 2 Monaten waren es nur 2 kleine am Damm, da wusste ich noch nicht, was es ist. Vor 1 Monat wurden es mehr. Da habe ich mich intensiver damit beschäftigt und die Selbstdiagnose gestellt. Ich hatte leider arbeitsbedingt nicht sofort Zeit für einen Besuch beim Arzt. Das habe ich erst letzte Woche geschafft. Da hatte ich schon 3 Wochen auf Verdacht mit der WSM behandelt.
Die Frauenärztin sagte: „Aha. Ja, das sieht aus wie Feigwarzen. 100% sicher erkenne ich’s natürlich nicht, aufgrund der Essigbehandlung.“
Ich fand das zunächst nicht so wild, schließlich war ich davon ausgegangen, dass sie eh einen HPV-Test machen würde. Das verneinte sie jedoch: „Da müsste ich ihnen ja was abschneiden“ - ich glaube das war ein Witz? Ich fragte nochmal vorsichtig nach und erwähnte, dass mich das schon beruhigen würde, den genauen Typ zu erfahren. Darauf sie: „Feigwarzen sind IMMER Niedrigrisiko-Typen.“ - Das hat mich verwundert, aber ich habe dann nicht weiter nachgehakt. Am Ende haben wir lediglich einen Termin zur Krebsvorsorge für Oktober gemacht. Nun finde ich es aber schon etwas seltsam, dass ich keine 100% sichere Diagnose habe, oder?
Wir sind so verblieben: Ich soll die WSM weiter anwenden. Schauen, ob ich damit Erfolg habe. Sie findet die WSM prinzipiell spannend und einen sinnvollen Versuch statt der „Chemiekeule“. Wenn die FW nicht verschwinden, soll ich wiederkommen. Dann würde sie mir Condylox verschreiben. Von Aldara und Veregen halte sie wenig.
2 Wochen vor einer nächsten Untersuchung solle ich jedoch die WSM absetzen, damit sich die Haut erholen und sie überhaupt etwas sehen kann. (Sie müsse sich schon 100% sicher sein, bevor sie Condylox verschriebe.)
Die Frauenärztin sagte: „Aha. Ja, das sieht aus wie Feigwarzen. 100% sicher erkenne ich’s natürlich nicht, aufgrund der Essigbehandlung.“
Frauenärztin? Lt. Profil bist Du männlich. Bitte ändern!
ZitatIch fand das zunächst nicht so wild, schließlich war ich davon ausgegangen, dass sie eh einen HPV-Test machen würde. Das verneinte sie jedoch: „Da müsste ich ihnen ja was abschneiden“ - ich glaube das war ein Witz? Ich fragte nochmal vorsichtig nach und erwähnte, dass mich das schon beruhigen würde, den genauen Typ zu erfahren. Darauf sie: „Feigwarzen sind IMMER Niedrigrisiko-Typen.“ - Das hat mich verwundert, aber ich habe dann nicht weiter nachgehakt. Am Ende haben wir lediglich einen Termin zur Krebsvorsorge für Oktober gemacht. Nun finde ich es aber schon etwas seltsam, dass ich keine 100% sichere Diagnose habe, oder?
Nein. Es würde überhaupt nichts bringen, wenn Du den Typen wüsstest. HPV-Tests sind sowieso mit Vorsicht zu genießen und erfordern auch wirkliches Wissen der behandelnden Ärzte. Es gibt verschiedene Test, die auf verschiedene Dinge abzielen. Und hier im Forum wird oftmals berichtet, dass das Ergebnis trotz sichtbarer Feigwarzen negativ ausfiel.
Blickdiagone ist und bleibt das Mittel der Wahl bei der Erkennung.
Meines Wissens nach gibt es aber auch High-Risk-Typen, die Feigwarzen verursachen können. In der Regel sind aber die Low-Risk-Typen für die Entstehung verantwortlich.
ZitatWir sind so verblieben: Ich soll die WSM weiter anwenden. Schauen, ob ich damit Erfolg habe. Sie findet die WSM prinzipiell spannend und einen sinnvollen Versuch statt der „Chemiekeule“. Wenn die FW nicht verschwinden, soll ich wiederkommen. Dann würde sie mir Condylox verschreiben. Von Aldara und Veregen halte sie wenig.
2 Wochen vor einer nächsten Untersuchung solle ich jedoch die WSM absetzen, damit sich die Haut erholen und sie überhaupt etwas sehen kann. (Sie müsse sich schon 100% sicher sein, bevor sie Condylox verschriebe.)
LG phoenix
/dafür/
Ich finde die Einstellung und die Vorgehensweise Deiner Frauenärztin toll. Ich denke, Du bist dort in guten Händen. Allerdings sehe ich eine Sache vollkommen anders: Ich halte von Condylox wenig und denke, dass Aldara und Veregen die bessere Alternative sind.
Wenn Du die WSM lange genug und konsequent durchziehst, kann es gut sein, dass nach dem Ende der Behandlung die Haut in kürzester Zeit wieder ganz normal aussieht und die Feigwarzen weg sind. Dazu sollten aber die "Bestandswarzen" wirklich weg sein.
Weitere Fragen zur Behandlung mit der WSM aber bitte ins passende Unterforum. Du kannst dann z. B. von hier dorthin verlinken.
LG und gute Besserung Schweini
http://www.warzenschwein.bplaced.net - "Menschen mit einer neuen Idee gelten solange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat." (Mark Twain)
Ich finde das Verhalten der Ärztin befremdlich. Hat sie auch eklärt warum sie z.b. von Veregen nicht viel hält? Oder warum Condylox soviel besser sein soll? Das muss sie doch irgendwie begründen können.
Und was heißt hier Chemiekeule? Veregen ist schlicht und ergreifend grüner Tee in Salbenform. Da tun sich echt Abgründe auf. Am besten liest du dich ein wenig hier im Forum ein um besser informiert zu sein.
Feigwarzen bedeuten ebenso nicht daß es sich zwingend um die Virtentypen 6 und 11 handelt. Da können ebenso noch andere Stämme vorhanden sein. Und ja, für eine Laboruntersuchung braucht sie eine Gewebeprobe von der Warze.
Das einzig gute ist daß nicht noch eine Abneigung gegen die WSM dazukam. Da kann man ihr wohl nicht widersprechen.
Es würde mich und die anderen Forumsteilnehmer freuen wenn du deine Behandlung hier im passenden Unterforum dokumentierst. Das ist auch für dich ein Vorteil da du immer mal wieder deinen eigenen Weg zurückverfolgen kannst.
Dann gebe ich mich jetzt mit der nicht-100%-sicheren Blickdiagnose der Ärztin zufrieden. Und hoffe, dass die Behandlung zu Erfolgen führt. So kommt es vielleicht gar nicht erst dazu, dass ich gegen Condylox argumentieren muss.
Ansonsten fand ich die Aufgeschlossenheit der Ärztin bzgl. WSM auch toll! Wollte dieses Feedback deshalb auch gerne hier festhalten. So wie den Hinweis, dass es vor der Erstdiagnose evtl. sinnvoll ist, mit der WSM noch zu warten bzw. etwas Erholungspause einzuplanen vor dem Untersuchungstermin.